Als ich am Montagmorgen in das Klassenlager fuhr, erlebte ich die spannendste Zugfahrt meines Lebens. Als wir in Zürich pressieren mussten (Es blieben 4min fürs Umsteigen, und das mit Gepäck!), sagte Herr Bleiker, dass wir in den zweithintersten Wagen einsteigen sollten. Doch Danika, Stefanie und ich taten genau das Gegenteil. Wir rannten wie wild und stiegen in den zweitvordersten Wagen ein.
Zuerst dachten wir, es sei nicht so schlimm, doch als dann Stefanie in dem Zug nach hinten laufen wollte, merkte sie, dass zwischen dem vorderen und dem zweithintersten Wagen zwei Velotransportwagen waren plus noch eine Lokomotive. Wir wussten also nicht, ob Herr Bleiker und unsere Klasse überhaupt in diesem Zug waren. Auf einmal bekamen wir alle Bauchschmerzen. Als Ablenkung begannen wir etwas zu essen. Wir wollten Herr Bleiker anrufen, doch es hatte niemand ein Handy dabei und Herr Bleikers Nummer hatten wir auch nicht. Es blieb uns nichts anderes übrig als jemanden, um ein Handy zu bitten. Gesagt, getan- wir bekamen ein Handy und probierten meiner Mutter anzurufen, dass sie mir die Nummer von Herr Bleiker geben könnte. Doch sie nahm nicht ab. Eine freundliche Frau gab uns einen Tipp, dass wir wenn wir in Bern sind, einfach auf dem Perron warten sollen. Doch als ich diesen riesigen Bahnhof von Bern sah, wurde das Bauchweh wieder etwas stärker. Wir riefen dann laut den Namen von Herrn Bleiker dadurch fanden wir ihn dann auch. Gott sei Dank!!!
Seraina
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